Aktuelles aus dem Heimatverein

Heimatverein feiert seinen plattdeutschen Abend

Die Sternsinger aus Oldendorf, der Nikolaus, ein neuer Kohlkjönig und Bärbel Tönnies aus Löningen waren die Überraschungsgäste am Dienstag, 6. 11. 17. Die Veranstaltung hatte einen eigenen Charakter und wich erheblich von den vorhergehenden ab. Der Abend stand im wesentlichen unter dem Motto "Brauchtum pflegen".

Lisa Rolfes, die Vorsitzende, konnte 94 Gäste und Mitglieder begrüßen, sie hatte auch die Moderation des erfolgreichen Abends. Grünkohl hatten die Verantwortlichen in diesem Jahr von Lübke aus Bunnen geordert. Für die Musik sorgte wieder Heiner Kemme.

Als erste hatten die Sternsinger aus Oldendorf ihren Auftritt, bei den Heimatfreunden sammelten sie aber keine Mettwürste.

Anschließend las Bärbel Tönnies aus ihrem Buch "Wie es früher war" mehrere Geschichten über deren Vertreibung aus Schlesien, ihre Kindheit in Vehrensande und einige sonstige Erlebnisse bis zum Erwachsenwerden.

Lisa Rolfes stellte auch noch die Tuunschären vor, die Vereinsmitglieder im Laufe des letzten Jahres gefertigt hatten.

Der Nikolaus (Franz-Josef Schewe) hatte einige Personen, die sich um den Verein verdient gemacht hatten, zu ehren. Er forderte die Mitglieder aber auch auf, sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Kohlkönig wurde in diesem Jahr Sigfried Gerach.

Fahrt in die Masuren

Vom 27. August bis zum 1. September 17 nahmen 26 Mitglieder des Heimatvereins bei Kohorst-Reisen an einer Fahrt in die polnischen Masuren teil.

1. Tag Morgens startet unsere Fahrt Richtung Stettin, dort Übernachtung und Abendessen. Die alte Hansestadt verzaubert mit ihrer mittelalterlichen Atmosphäre. 2. Tag Auf der ehemaligen Bernsteinstraße weiter nach Danzig. Hier haben wir auch eine Stadtrundfahrt und sehen unter anderem den Danziger Hafenkran, das Wahrzeichen der Stadt, die Marienkirche, eine der größten Sakralbauten Europas. Übernachtung und Abendessen. 3. Tag Von Danzig nach Marienburg – Oberlandkanal – Masuren mit Schifffahrt auf einem Teilstück des Oberlandkanals. Dieser Kanal überwindet auf seiner ganzen Strecke einen Höhenunterschied von 100 m. Zum Teil werden die Schiffe über Land gezogen. Danach weiter in die Masuren, auch „Land der tausend Seen“ genannt, mit einer einzigartigen Seen und Flusslandschaft und Faune. Übernachtung und Abendessen in Sensburg. 4. Tag Nördliche Masuren mit der unberührten Landschaft. Der Nordosten Polens ist eines der wenigen Landschaften Europas, in der die Landschaft noch ursprünglich ist. Auf den Straßen begegnen uns noch Pferdefuhrwerke und die Schornsteine und Strommasten werden in den Sommermonaten von zahlreichen Storchenpaaren besiedelt. Wir besichtigen die Wallfahrtskirche Heilige Linde, ein im 17./18. Jahrhundert errichtetes Jesuitenkloster, welches auch oft als „Perle des Barocks“ bezeichnet wird. Übernachtung und Abendessen wieder in Sensburg. 5. Tag Masuren – Thorn – Posen Heute heißt es Abschied nehmen von den Masuren und wir fahren nach Thorn, wo wir unbedingt den Toilettenturm, die Stadtmauer, das altstädtische Rathaus und das Nikolaus-Kopernikus-Denkmal besichtigen werden. Übernachtung und Abendessen in Posen. 6. Tag Heimreise Mit einem prall gefüllten Koffer voller Erinnerungen geht es Richtung Heimat. Aber wir machen noch einen Zwischenstopp in Swiebodzin (Schwiebus), wo wir die mit 330 m größte Jesus-Figur der Welt sehen

KiTa-Kinder, Grundschulkinder und Kinder der Sophie-Scholl-Schule hatten eine vergügliche Stunde

Anne Sudbrack vom Männeken-Theater aus Apen hatte den Kindern viele Mäuse, einen Kater und einen Käse, alles als Puppen, mitgebracht, als sie am 26. September 2017 in der Aula der Oberschule Lastrup zu Gast war. Die Kinder waren mit Eifer dabei und sparten zum Schluß und auch zwischendurch nicht mit Applaus.

Bildunterschriften:

Oben: Lisa Rolfes im Gespräch mit Anne Sudbrack

Mitte: Die Kinder waren mit Eifer dabei

Unten: Zum Schluß ging Anne Sudbrack mit ihren Mäusen noch zu den Kindern.

Heimatverein am Teich bei Tönnies

Am Mittwoch, 2. 8.17 waren wir nach der Fahrradtour am Teich bei Ernst Tönnies in Kneheim. Das Wetter spielte diesesmal mit und so hatten wir in Kneheim vergnügliche Stunden. Auch die Forelle schmeckte super! Das Bild zeigt uns am Teich.

Heimatverein Lastrup in Wulfenau

Weil das Wetter nicht mitspielte, mußten die 11 Teilnehmer an der Fahrt nach Wulfenau, die ursprünglich als Radtour auch für Nichtmitglieder am Samstagnachmittag geplant war, nun mit PKWs nach dort fahren. Dafür gab es dann aber eine exellente Führung durch die Kirche mit viel Wissenswertem von Wessel Mährlein . Anschließend ging es zum Hof Mährlein, wo die Gastgeberin Renate Mährlein nicht nur mit selbstgebackenem Kuchen und Schnitten aufwartete, sondern auch zu einer Führung durch den Hofgarten einlud. Wen wunderts, dass die Teilnehmer die Gelegenheit nutzten und noch lange in dem Garten verweilten, denn inzwischen hatte auch das Wetter ein Einsehen und die Sonne schien.

Unser Foto zeigt die Teilnehmer mit den Gastgebern

Heimatverein errichtet Pfingstbaum

Wie die Vorsitzende des Heimatvereins, Lisa Rolfes, betonte, will sich der Heimatverein künftig vermehrt um alte Traditionen bemühen. Dazu gehört auch die Errichtung eines Pfingstbaumes auf dem Marktplatz. Hierzu konnte sie etwa 90 Besucher begrüßen, unter ihnen auch Pfarrer Mleziva, Pater Körbes und den evangelischen Pastor Schwartz. Bürgermeister Michael Kramer hofft nach seinen Worten, dass diese Aktion in den nächsten Jahren wiederholt werden wird, wovon aufgrund der anwesenden gut 90 Besucher bei der ersten Veranstaltung, wohl auszugehen ist. Dieter Lüllmann hatte sein Akkordeon mitgebracht und begleitete beim singen der plattdeutschen Lieder. Den Pfingstbaum haben  in Anwesenheit der Besucher Mitarbeiter der Fa. Rolfes aufgestellt. 

Zu den Bildern: Bevor der Pfingstbaum aufgestellt werden konnte, galt es, den Kranz zu binden, hier Agnes Kathmann, Maria Hinrichs und Maria Knobbe (v.L)

Unter dem Applaus der Gäste konnte dann der Pfingstbaum auf dem Marktplatz aufgestellt werden.